Ist ein Dachzelt für Regen und Wind geeignet?

Das echte Camping-Erlebnis erklärt

Das Dachzelt kann unter den meisten Wetterbedingungen genutzt werden, allerdings mit gewissen Einschränkungen. Bei schweren Gewittern mit Donner und Blitz wird von der Nutzung abgeraten, denn auch wenn es vielleicht nicht der höchste Punkt in der Umgebung ist, sind Gewitter unvorhersehbar, weshalb das Dachzelt unter solchen Bedingungen nicht empfohlen wird. Ich schreibe diesen Blogbeitrag aufgrund meiner Erfahrungen, die ich bei nächtlichen Regenschauern und Windgeschwindigkeiten von etwa 45 km/h gesammelt habe. Es ist auch möglich, es im Schnee zu nutzen, was wir bisher noch nicht ausprobiert haben – ich hoffe, das wird im kommenden Winter noch klappen!

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Regen – nicht gefährlich, aber er erschwert die Logistik

Eine Regenvorhersage bedeutet nicht, dass Sie Ihren Campingausflug absagen müssen – Sie müssen sich lediglich darauf einstellen. Solange es nicht blitzt, ist es nicht gefährlich, aber es verändert die Logistik. Das Auf- und Zuklappen bei Regen ist unangenehm, packen Sie also eine Regenjacke ein, denn ein Regenschirm hilft hier nicht weiter. Der Vorteil eines Dachzeltes besteht darin, dass du dir keine Sorgen machen musst, dass der Boden nass wird und sich rundherum Pfützen bilden, da du dich auf dem Dach befindest. Da die Leiter fast vollständig überdacht ist, kannst du fast trocken zwischen Zelt und Auto hin- und hergehen – es sei denn, der Regen fällt schräg ein. Im Zelt bleibst du trocken und musst dir keine Sorgen machen, dass etwas nass wird. Denk nur daran, zumindest einige der Fenster offen zu lassen, um Kondenswasserbildung zu vermeiden.

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Wind – ein Erlebnis, das man eher hört als spürt

Eine feste Befestigung an den Stangen und ein korrekt aufgebautes Zelt sind in dieser Situation umso wichtiger! Überprüfen Sie vor der Reise, ob die Schrauben fest genug angezogen sind, denn dies ist einer der häufigsten Anfängerfehler. Die Zelte von „Dare to be different“ sind robust und widerstandsfähig und so konzipiert, dass sie Windgeschwindigkeiten von bis zu 8 Bft (62–74 km/h) standhalten. Wir haben unser 220xl-Dachzelt bei Windböen von bis zu 45 km/h genutzt, und beim ersten Mal klang es furchtbar! Dann wurde uns klar, dass das Zelt zwar stabil und robust ist, der Wind aber in der Zeltplane zu hören ist. Es gibt eine Lösung, um dieses Geräusch zu reduzieren, nämlich das Abnehmen des Überzeltes. Wir haben das jedoch nicht ausprobiert, da wir uns in den folgenden Nächten schnell an das Geräusch gewöhnt hatten und trotz des Windes problemlos schlafen konnten.

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RTT in der Praxis bei schlechtem Wetter

Dem Regen auf der Zeltplane zu lauschen, kann sehr romantisch sein, doch die Nutzung eines Dachzeltes bei schlechtem Wetter erfordert eine Kombination aus guter Organisation und Anpassungsfähigkeit. Man muss bereit sein, schnell auf Veränderungen zu reagieren – wenn beispielsweise plötzlich ein unerwartetes Gewitter aufzieht, ist es besser, selbst mitten in der Nacht das Zelt zusammenzupacken und im geschlossenen Auto zu warten, als einen Blitzschlag zu riskieren. Man sollte während des Campings die Wettervorhersage hinsichtlich Wind und Regen im Auge behalten, aber auch noch 48 Stunden nach der Rückkehr, damit das Zelt vollständig trocknen kann, falls es nass verstaut wird (wer eine Garage hat, in der man es aufstellen und trocknen lassen kann, für den ist das kein Problem). Das Wichtigste ist, sich damit abzufinden, dass Camping nicht „sauber und perfekt“ sein wird – was aber nicht bedeutet, dass es nicht schön sein wird oder dass es nicht möglich ist.

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Die häufigsten Fehler bei schlechtem Wetter

  1. “Es regnet, es weht ein starker Wind – wir sollten besser alles verschließen, damit drinnen nichts nass wird.”

    Dann wachst du auf und stellst fest, dass das Zelt innen nass ist, und du verstehst gar nichts mehr. Es hat sich Kondenswasser gebildet, und um das zu verhindern, solltest du zumindest einen Teil des Zeltes offen lassen. Das ist kein Problem, denn Zelte haben viele Fenster, die alle abgedeckt sind – insbesondere die am Eingang neben der Leiter –, sodass du dir keine Sorgen machen musst, dass Regen ins Zelt eindringt, selbst wenn das Fenster offen ist.

  2. Kein Platz für nasse Sachen

    Schuhe, Jacken, Regenjacken, nasse Kleidung – alles, was man zum Schlafen nicht braucht, muss man irgendwo unterbringen. Selbst wenn man alles im Auto lässt: Wenn der Regen schräg fällt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass etwas Nasses ins Zelt gelangt. Wir haben gelernt, dass wir das nächste Mal eine kleine Kiste mitbringen sollten, in die wir die Sachen verstauen können, damit die Matratze nicht nass wird. Was die Schuhe angeht, war die beste Lösung, Flip-Flops zu tragen, die im Regen stehen bleiben können, ohne Schaden zu nehmen, und barfuß ins Zelt zu klettern.


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  3. Falsches Parken bei starkem Wind

    Parken Sie nicht auf weiten Ebenen oder auf Berggipfeln, wenn starker Wind vorhergesagt ist. Suchen Sie Schutz hinter einem Hügel, einer Mauer oder einem Wald, aber halten Sie ausreichend Abstand zu Bäumen oder anderen Gegenständen, die auf Ihr Zelt und Ihr Auto fliegen oder darauf fallen könnten.

Aufgrund unserer Erfahrungen haben wir das Campen bei schlechtem Wetter in drei Kategorien unterteilt. Gewitter sollte man vermeiden, aber Regen lässt sich mit guter Organisation gut bewältigen. Mit der Zeit haben wir gelernt, Wind eher als Test für den Komfort und die Lärmempfindlichkeit zu betrachten als als eigentliches schlechtes Wetter. Wir alle wünschen uns natürlich immer das bestmögliche Wetter zum Campen, und das ist ganz normal. Schlechtes Wetter muss den Campingausflug nicht ruinieren, aber es zeigt, wie gut man darauf vorbereitet ist. Ich hoffe, dieser Blog hat euch bei der Vorbereitung geholfen!

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